Methode

SWOT

Die SWOT-Methode ist eine gängige Technik zur Bewertung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Unternehmens oder Projekts und zur Ableitung geeigneter Verbesserungsmaßnahmen und Strategien.

Dauer
> 3 Std. / halbtags
Komplexität
mittelschwer
Personen
2-5 Personen
Handlungsfeld

So wird's gemacht

Die SWOT-Methode bewertet Stärken (S wie Strengths), Schwächen (W wie Weaknesses), Chancen (O wie Opportunities) und Risiken (T wie Threats) von Unternehmen unter Einbezug der Sichtweisen von Beschäftigten und Kund:innen. Sie kombiniert Arbeits- und Dienstleistungsanalyse und ist universell anwendbar. Ziel dieser Methode ist die Entstehung einer SWOT-Übersicht mit einer Auflistung geeigneter Verbesserungsmaßnahmen, was zur Entwicklung von Strategien und Maßnahmen verwendet werden kann.  

Anhand praxisorientierter Leitfragen führen Unternehmen zunächst eine umfassende Analyse durch. Im ersten Schritt der SWOT-Analyse (Vorlage), werden Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken gesammelt und nebeneinander aufgelistet. Für die Analyse können die enthaltenen Leitfragen herangezogen werden. 

Aus der SWOT-Analyse können im Anschluss passgenaue und zielführende Strategien abgeleitet, die im SWOT-Portfolio (Vorlage) festgehalten werden. Hier werden die zuvor gesammelten Faktoren kombiniert, z. B. Stärken mit Chancen oder Schwächen mit Risiken. Durch die strukturierte Identifizierung und Visualisierung können strategische Entscheidungen getroffen und Maßnahmen entwickelt werden.

Tipp

Bei der Recherche sollte auf eine hohe Objektivität und Validität der Informationen geachtet werden. Bevor eine abschließende Entscheidung getroffen wird, welche Strategien oder Maßnahmen zukünftig umgesetzt werden sollen, sind die Optionen hinsichtlich ihres Aufwands und Nutzens zu bewerten.

Für die SWOT-Analyse eignen sich Moderationskarten oder Post-its in vier Farben, um Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken visuell zu trennen. Alternativ bietet sich ein (digitales) Whiteboard an, auf dem sich Beiträge flexibel anordnen, verschieben und clustern lassen.

Referenzen

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Inhalte dieser Seite sind entstanden im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes SO-SERVE mit Förderkennzeichen 02L18A180 unter der Autor:innenschaft von Julia Friedrich, Kristin Gilbert, Ulrike Pietrzyk, Vanita Römer, Anne Steputat-Rätze, Christian Zinke-Wehlmann und lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz